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Krieg und Frieden im Namen Gottes? Zur Doppelgesichtigkeit von Religion

Freitag, 29. September 2017, 18:30

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im Rahmen der Ausstellung SKULPTUREN 17

mit Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Josef Kuschel, kath. Theologe, Germanist, Tübingen
MUSIK: Eberhard Hahn, Saxophon, Schorndorf
Michael Kiedaisch, Vibraphon, Freiburg

Audio-Mitschnitt

Manuskript

Presseartikel

Am 29. September 2017 ging es in der Stadtkirche Schorndorf weiter mit der Reihe „Kunst-Musik-Gespräch“.  Um 18.30 Uhr setzte sich Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Josef Kuschel, Theologe und Germanist in Tübingen, mit einer der „Thesen“ der Skulpturen an der Stadtkirche auseinander. „God bless you“ steht dort auf einem Polizeiknüppel in einer der ehemals leeren Nischen an der Außenfassade der gotischen Kirche. Eine Steilvorlage, sich im Reformationsjubiläumsjahr mit einem zentralen Thema auseinanderzusetzen: Religion und Gewalt.


Prof. Dr. Dr. h.c. Kuschel war  Vizepräsident der Stiftung Weltethos (Tübingen) und ist seither im Wissenschaftlichen Beirat und im Kuratorium der Stiftung. Seit 2015 ist er Präsident der Internationalen Hermann Hesse Gesellschaft. Er lehrte von 1995 bis 2013 Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs an der katholisch theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Des Weiteren war er stellv. Direktor des Instituts für ökumenische und interreligiöse Forschung der Uni Tübingen.  Er überzeugt in seinen Büchern und Vorträgen nicht nur durch seine theologisch fundierten und reflektierten Gedanken, sondern auch durch seine Sprache und  Ausdrucksweise.


Nun kam er nach Schorndorf und hielt in der Stadtkirche einen Vortrag zum Thema „Krieg und Frieden im Namen Gottes? - Zur Doppelgesichtigkeit von Religion“.


Gewalt innerhalb der Religion ist nichts, das längst in der Vergangenheit liegt und in Vergessenheit geraten ist. Auch heute bekriegen sich Menschen im Namen Gottes, zerstören Städte, Völker und Familien. Körperliche und seelische Gewalt mit religiösem Hintergrund, oft verbunden mit einer Haltung der Überheblichkeit und Arroganz, findet immer wieder vor unserer Haustür statt. „Wer nicht glauben will muss fühlen“. So steht es auf Dellegs Homepage im Text zum Kunstprojekt.

Musikalisch wurde der Vortrag umrahmt von Eberhard Hahn (Saxophon) und Michael Kiedaisch (Vibraphon). Homepage der Musiker

 

 

 



  


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